Sie stehen am ehemaligen Domfriedhof, in unmittelbarer Nähe des Doms am Domplatz. Heute ist er ein Park. Bis 1882 war er die letzte Ruhestätte der Stiftsangehörigen und der Limburger Stadtbevölkerung, denn der Dom war nicht nur Stiftskirche, sondern auch Stadtpfarrei. Ursprünglich lag der Friedhof auf einem kleinen Areal vor der Westfassade des Doms. Im Süden führte der Weg zur Burg. Auch der Streifen zwischen der Nordfassade und dem steilen Absturz des Domfelsens zur Lahn wurde als Friedhof genutzt. An der Südseite der Kirche stand eine große überdachte Ölberggruppe, die 1824 entfernt wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage zu klein. 1817 hatte Limburg 2585 Einwohner, und der Stadtschultheiß Grimm bekam den Auftrag, einen Vorschlag zur Vergrößerung zu machen. Der Magistrat erörterte andere Standorte, am Flachter Weg, an der Frankfurter Straße, an der Schafsberger Gasse, und verwarf sie alle. Die Limburger wollten ihren Totenacker behalten, der, wie der Magistrat im Mai 1833 schrieb, seit unerdenklichen Jahren nächst der Mutterkirche lag. 1834 kam die Genehmigung, und die Stadt kaufte die westlich angrenzenden Grundstücke und Gärten, darunter Teile des Walderdorffer Gartens. Das ehemalige Stiftshaus diente zunächst als Leichenhaus und als Wohnung des städtischen Totengräbers. 1857 wurde es niedergelegt, für weitere Gräber. Doch die Bevölkerung wuchs stark, und 1882 eröffnete auf der Unterheide am Schafsberg der neue Hauptfriedhof. In den Familiengräbern hier fanden noch bis in die 1920er Jahre Beerdigungen statt. Mitte der 1960er Jahre wurde das Gelände zum Park, bis auf den Domherrenfriedhof. Als Eingang montierte man ein schmiedeeisernes, zweiflügeliges Gittertor aus der Zeit um 1600. Schauen Sie auf die Grabsteine: Aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert sind noch viele erhalten, dazu einige Grabanlagen Limburger Familien. 2013 ließ die Stadt die Anlage neu herrichten und einige Steine reinigen und restaurieren. An der Nordseite des Doms liegt seit 1928 die Grablege der Domherren. Arnold Hensler schuf dafür 1931/32 eine Kreuzigungsgruppe, eines seiner Hauptwerke.
Sie stehen am ehemaligen Domfriedhof am Domplatz. Hier wurden die Stiftsangehörigen und die Limburger Stadtbevölkerung beerdigt, bis 1882 der neue Hauptfriedhof am Schafsberg eröffnet wurde. Seit 1965 ist das Gelände ein Park, in dem noch zahlreiche Grabsteine stehen.
Hier war früher ein Friedhof. Die Limburger wurden hier begraben und die Geistlichen vom Dom. Als der Platz knapp wurde, überlegte man, einen Friedhof an einer anderen Stelle anzulegen. Aber die Limburger wollten ihre Toten bei der Mutterkirche behalten. Erst 1882 wurde ein neuer Friedhof am Schafsberg eröffnet. Heute ist hier ein Park. Such das Gittertor am Eingang. Es ist aus Eisen und stammt aus der Zeit um 1600. Und siehst du die alten Grabsteine?
Koordinaten: 50.3891, 8.06637 · auf der Karte