Stadtohr

Stadtrundgang Kempten · Station 2 von 16

Serrohäuser

· wohnhaeuser, fuerststift, barock

Ausführlich

Sie stehen bei den Serrohäusern. Es ist eine Reihe kleiner, denkmalgeschützter Häuser an der Landwehrstraße, zwischen der St.-Lorenz-Kirche und dem Marstall. Sie wurden für Bedienstete des einstigen Fürststifts gebaut. Das Fürststift war das Gebiet der Benediktinerabtei Kempten, sein Landesherr war der Fürstabt. Schauen Sie die Häuser an: zwei Geschosse, ein Satteldach, eine Putzgliederung. Sie sehen einander ähnlich, und ein schmaler Trakt an der Traufseite verbindet sie. Gebaut wurden sie von 1664 bis 1665 durch Johann Serro, nach dem sie ihren Namen haben. Der Name fiel schon bei der Basilika: Ein Baumeister Johann Serro trat dort 1654 die Nachfolge Michael Beers an und veränderte den Bau grundlegend. Die Häuser für die Bediensteten entstanden also in denselben Jahren, in denen die Stiftskirche ausgestaltet wurde. Wer in der Nähe weitergeht, findet das Alte Brauhaus, das Neue Brauhaus und das Kornhaus.

Kurzfassung

Sie stehen bei den Serrohäusern an der Landwehrstraße. Es ist eine Reihe kleiner Häuser für Bedienstete des einstigen Fürststifts. Johann Serro baute sie 1664 bis 1665 und gab ihnen den Namen. Sie liegen zwischen der St.-Lorenz-Kirche und dem Marstall.

Für Kinder

Das sind kleine Häuser in einer Reihe. Die Menschen, die hier wohnten, arbeiteten für das Kloster. Ein Baumeister namens Serro hat die Häuser 1664 und 1665 gebaut, deshalb heißen sie Serrohäuser. Jedes Haus hat zwei Stockwerke und ein Satteldach. Sie sehen alle ähnlich aus, und ein schmaler Anbau verbindet sie miteinander. Woran erkennst du trotzdem, wo ein Haus aufhört und das nächste anfängt?

Quellen

Koordinaten: 47.7292, 10.3113 · auf der Karte

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL. Routing: Valhalla auf OSM-Daten. Objektdaten: Wikidata (CC0). Fotos: Wikimedia Commons, Urheber und Lizenz je Bild.