Sie stehen vor dem Kunsthaus Kaufbeuren, einer Kunsthalle für zeitgenössische und kulturhistorische Kunst. Schauen Sie sich das Haus an. Es ist aus Beton und Glas, und seine Form ist an mittelalterliche Salz- und Kornstadel angelehnt. Es liegt im Zentrum neben der Spittelmühlkreuzung, im Hinterhof des historischen Spitals. Gebaut wurde es 1996 unter dem Gründungsdirektor Boris von Brauchitsch, bezahlt mit Mitteln des Kaufbeurer Bauunternehmers und Mäzens Hans Dobler. Rund fünfhundert Quadratmeter Ausstellungsfläche verteilen sich auf drei Ebenen: ein Foyer im Erdgeschoss, ein Saal im ersten Obergeschoss und ein Speicher im Dachgeschoss. Jede Ebene bietet andere Möglichkeiten, Kunst zu zeigen, sich aufzuhalten und sichtbar zu werden. Drei bis vier Ausstellungen laufen hier jedes Jahr, teils mit anderen Institutionen zusammen. Das Haus probiert künstlerisch forschende, performative und partizipative Ansätze aus. Neue Formate sollen im Austausch und Dialog mit Besuchern entstehen. Für Kinder und junge Menschen gibt es zusammen mit der Kunstschule querKUNST Angebote, bei denen sie selbst kreativ werden. Die Liste der bisherigen Ausstellungen zeigt, wie weit der Bogen reicht. 1998 waren kleine Zeichnungen von Joseph Beuys zu sehen, 1999 Werke von Georg Baselitz aus der Sammlung der Deutschen Bank, 2003 Plakate von Keith Haring. 2016 hieß eine Ausstellung „Luther reicht nicht“, 2023 ging es um Gegenwartskunst aus Japan. Zwei Ausstellungen führen zu Stationen zurück, die Sie schon kennen. Im Jahr 2000 ging es um Crescentia Höß, eine Klosterfrau und ihre Stadt im 18. Jahrhundert. 2005 hieß eine Ausstellung „Ludwig Ganghofer – Kehrseite eines Klischees“. Geleitet wurde das Haus von Mai 2015 bis Oktober 2024 von Jan T. Wilms. Im April 2025 übernahm Lisa Britzger die Leitung. Als Nächstes folgt das Stadttheater.
Sie stehen vor dem Kunsthaus Kaufbeuren, einer Kunsthalle für zeitgenössische und kulturhistorische Kunst. Es wurde 1996 mit Mitteln des Bauunternehmers und Mäzens Hans Dobler gebaut. Die Form ist an mittelalterliche Salz- und Kornstadel angelehnt, das Material ist Beton und Glas.
Dieses Haus sieht ganz anders aus als die alten Kirchen und Türme, an denen du vorbeigekommen bist. Es besteht aus Beton und Glas und wurde 1996 gebaut. Seine Form ist an Speicher angelehnt, in denen im Mittelalter Salz und Korn lagerten. Heute hängt hier Kunst, und sie wechselt: Drei- bis viermal im Jahr gibt es neue Ausstellungen. Für Kinder gibt es Angebote, bei denen du selbst kreativ wirst, zusammen mit der Kunstschule querKUNST. Was würdest du in einer Ausstellung zeigen wollen?
Koordinaten: 47.8811, 10.6233 · auf der Karte