Sie stehen vor der römisch-katholischen Pfarrkirche St. Marien, Nürnberger Straße 34. Der Wikipedia-Quelle zur Stadt nennt für 1925 in der Gemeinde Gunzenhausen 4394 Protestanten und 811 Katholiken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die katholische Bevölkerung stark an. Deshalb wurde der neugotische Vorgängerbau, der an gleicher Stelle erst 1875 errichtet worden war, zu klein. Die heutige Kirche baute man von 1959 bis 1960 nach Plänen des Ingolstädter Architekten Josef Elfinger, aus Kalkstein des Altmühljuras, der aus Gundelsheim stammt. Am 1. Mai 1960 weihte sie der Eichstätter Bischof Joseph Schröffer ein. Sie hat das Patrozinium Mariä unbefleckte Empfängnis und gehört zum Pfarrverband Gunzenhausen im Bistum Eichstätt. Schauen Sie auf die Anlage. Der Raum ist eine klar gegliederte Saalkirche, quadratisch, 25 Meter Seitenlänge. Im Westen schließt ein offenes Atrium mit einem freistehenden Glockenturm zur Straße an, im Osten die halbrunde Apsis mit Chor, Sakramentskapelle, Taufkapelle und Sakristei. Die schräg gestellte Decke besteht aus Betonrippen, ein Oberlicht hebt den Chor hervor. An der Südseite hat die Kirche eine große Glaswand von Max Wendl mit Szenen aus dem Kreuzweg. Der Hochaltar von Blasius Gerg ist aus einem Muschelkalkblock herausgearbeitet und zeigt Christus im Symbol des Osterlamms. Über dem Altar hängt ein spätgotisches Holzkruzifix von um 1520. An der Chorwand hängt ein Wandteppich mit Szenen aus dem Leben Mariens, 14 Quadratmeter groß. Ein Doppelengel an der Nordwand hält innen einen Fisch, außen Ähren. Das Geläut ist vierstimmig. Die kleinste Glocke ist von 1924, drei neue kamen 1950, weil die früheren im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und vermutlich zur Rüstungsproduktion eingeschmolzen worden waren. Eine Quelle nennt für die Vorgängerkirche 1875, für die von dort übernommenen Glocken 1867/68. Es gibt also zwei Angaben.
Sie stehen vor der katholischen Pfarrkirche St. Marien, Nürnberger Straße 34. Sie wurde 1959 und 1960 nach Plänen von Josef Elfinger aus Kalkstein gebaut und am 1. Mai 1960 eingeweiht. Sie ersetzte eine neugotische Kirche, die für die gewachsene katholische Bevölkerung zu klein war.
Du stehst vor der katholischen Kirche St. Marien. Sie wurde 1959 und 1960 gebaut, aus Kalkstein. Die alte Kirche an dieser Stelle war zu klein geworden, weil nach dem Krieg mehr Katholiken in der Stadt wohnten. Die Kirche ist ein Quadrat, 25 Meter lang und 25 Meter breit. Im Westen steht ein Glockenturm, der frei steht. Auf der Südseite ist eine große Glaswand mit Bildern vom Kreuzweg. Am Altar zeigt ein Relief ein Lamm. Siehst du es? Welche Farben hat das Licht, das durch die Glaswand fällt?
Koordinaten: 49.11894989, 10.75809002 · auf der Karte