Stadtohr

Stadtrundgang Gunzenhausen · Station 2 von 16

Kirchenplatz 1

1574 · geburtshaus, fachwerk, kastell

Ausführlich

Sie stehen vor dem Haus Kirchenplatz 1, in der Altstadt am Übergang vom Kirchenplatz zum Marktplatz. Schräg gegenüber steht das Palais Heydenab, unweit die evangelische Stadtkirche St. Maria. Das Haus grenzt an das Gebäude der Zeitung Altmühl-Bote. Es ist als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Das Haus ist zweigeschossig, traufständig, mit Satteldach. Das Erdgeschoss ist massiv, das Obergeschoss hat einen Fachwerk-Giebel. Laut Inschrift wurde es 1574 errichtet. Und es steht nicht auf gewöhnlichem Boden: Gebaut wurde es über den Überresten eines römischen Numeruskastells. Hier, am Kirchenplatz, liegt der Siedlungskern von Gunzenhausen. Mit den Häusern Kirchenplatz 3, 5 und 7 lässt das Haus auf dem kleinen nördlichen Nebenplatz den alten Kastenhof erkennen. Dazu mehr bei den nächsten Stationen. Eine Gedenktafel am Haus erinnert an Wilhelm Stählin, den Bischof, der hier am 24. September 1883 geboren wurde. Merken Sie sich den Namen der Zeitung nebenan, Altmühl-Bote. Er begegnet uns an der letzten Station dieses Rundgangs wieder, in einem ernsten Zusammenhang.

Kurzfassung

Sie stehen vor dem Haus Kirchenplatz 1, am Übergang vom Kirchenplatz zum Marktplatz. Laut Inschrift wurde es 1574 gebaut, und zwar über den Überresten eines römischen Numeruskastells. Hier wurde am 24. September 1883 der Bischof Wilhelm Stählin geboren.

Für Kinder

Du stehst vor einem Haus, das 1574 gebaut wurde. Das steht in einer Inschrift am Haus. Es steht über den Resten eines römischen Kastells. Das war ein Lager für römische Soldaten. Hier wurde 1883 ein Junge geboren, der später Bischof wurde: Wilhelm Stählin. Eine Tafel am Haus erinnert an ihn. Schau dir das Obergeschoss an. Der Giebel ist aus Fachwerk. Kannst du die Tafel finden?

Quellen

Koordinaten: 49.11314, 10.75538 · auf der Karte

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