Stadtohr

Stadtrundgang Gunzenhausen · Station 13 von 16

Blasturm

1466 · stadttor, turm, stadtmauer

Ausführlich

Sie stehen vor dem Blasturm, Rathausstraße 13. Er heißt auch Ansbacher Torturm oder Neues Tor und ist das letzte erhaltene Tor der Stadt Gunzenhausen. Der Name kommt vom Turmblasen. Im Turm befand sich die Wohnung des Türmers. Schauen Sie hinauf: Der Turm ist 33 Meter hoch und hat einen achteckigen Aufbau mit polygonalem Zeltdach, das eine Laterne abschließt. Gebaut wurde er 1466, doch das ist nur ein Teil der Geschichte. Der Unterbau mit der Durchfahrt stammt vom Vorgängerturm aus dem 15. Jahrhundert. Dieser Vorgängerbau stürzte 1578 vermutlich ein, deshalb baute man die oberen Stockwerke 1603 hinzu. Am Turm befinden sich Reste der Gunzenhäuser Stadtmauer. Der Wikipedia-Quelle zur Stadt erklärt, woher die Befestigung stammt: 1368 erwarb Burggraf Friedrich von Nürnberg die Stadt, die dadurch in den Besitz der Hohenzollern wechselte. Gunzenhausen erhielt nun die Erlaubnis zum Bau umfangreicher Befestigungsanlagen mit Stadtmauer, Türmen und Graben. Das Archäologische Museum, unsere nächste Station, steht im Faulstich-Haus am Blasturm. In seinem Dachgeschoss verläuft die Stadtmauer mit einem Wehrgang, der zum Blasturm übergeht.

Kurzfassung

Sie stehen vor dem Blasturm, Rathausstraße 13, dem letzten erhaltenen Tor der Stadt Gunzenhausen. Der Turm ist 33 Meter hoch und wurde 1466 errichtet. Sein Name kommt vom Turmblasen, im Turm wohnte der Türmer.

Für Kinder

Du stehst vor dem Blasturm. Er ist 33 Meter hoch und das letzte Tor, das von der Stadtmauer von Gunzenhausen übrig ist. Gebaut wurde er 1466. Sein Name kommt vom Turmblasen. Im Turm wohnte nämlich der Türmer. Der Unterbau mit der Durchfahrt ist älter. Die oberen Stockwerke kamen 1603 dazu, weil der alte Turm vermutlich eingestürzt war. Schau nach oben: Das Dach ist achteckig und endet in einer Laterne. Wer, glaubst du, hat von dort oben geblasen?

Quellen

Koordinaten: 49.1153, 10.7552 · auf der Karte

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