Stadtohr

Stadtrundgang Gunzenhausen · Station 14 von 16

Archäologisches Museum Gunzenhausen

· archaeologie, museum, roemer

Ausführlich

Sie stehen vor dem Archäologischen Museum, Brunnenstraße 1. Es heißt auch Museum für Vor- und Frühgeschichte und stellt die Geschichte der Region von der Jungsteinzeit bis in das Frühmittelalter dar. Herausragend sind Grabbeigaben aus dem Gräberfeld von Westheim, dazu römische, hallstattzeitliche und latènezeitliche Funde. In Gunzenhausen gibt es außerdem ein Fossilien- und Steindruckmuseum und das Stadtmuseum. Die Sammlung hat eine Wanderschaft hinter sich. Sie geht auf Heinrich Eidam zurück, der von 1878 bis 1934 eine umfangreiche Sammlung vor- und frühgeschichtlicher Objekte zusammentrug. Eine Quelle nennt ihn Obermedizinalrat. Denselben Namen kennen Sie vom Kastell: Ein Heinrich Eidam, 1849 bis 1934, erforschte dort ab 1897 das Lager. Ab 1906 stellte man die Sammlung in einem städtischen Wohnhaus aus. 1921 wechselte sie in das neu geschaffene Heimatmuseum in der ehemaligen Schranne, 1938 ins Palais Heydenab, auch Feldmeier-Haus genannt. Nach einer Neukonzeption 1984 lagerte die Sammlung bis 1998 im Magazin, weil sie aus Platzgründen nicht angemessen gezeigt werden konnte. 1984 wurde das Museum an den Fremdenverkehrsverein übertragen. 1998 eröffnete man, ermöglicht durch eine Spende des Lions-Club Gunzenhausen, das von Werner Mühlhäußer und Johann Schrenk konzipierte Museum im Faulstich-Haus am Blasturm. Das Haus ist wie eine archäologische Schichtenfolge aufgebaut: Unten liegen die ältesten, oben die jüngsten Funde. Im Erdgeschoss sehen Sie das Jungpaläolithikum und das Neolithikum, im ersten Obergeschoss die Zeit zwischen Bronzezeit und der Errichtung des Limes, im zweiten Obergeschoss römische und frühmittelalterliche Bodenfunde. Im Dachgeschoss verläuft die Stadtmauer mit einem Wehrgang, der zum Blasturm führt.

Kurzfassung

Sie stehen vor dem Archäologischen Museum, Brunnenstraße 1, auch Museum für Vor- und Frühgeschichte genannt. Es zeigt die Geschichte der Region von der Jungsteinzeit bis in das Frühmittelalter. Herausragend sind Grabbeigaben aus dem Gräberfeld von Westheim.

Für Kinder

Du stehst vor einem Museum, in dem alte Funde aus der Erde liegen. Das Haus ist wie eine Erdschicht gebaut: Unten liegen die ältesten Dinge, oben die jüngsten. Im Erdgeschoss geht es um die Steinzeit. Im zweiten Stock liegen Funde aus der Römerzeit. Ganz oben im Dachgeschoss verläuft die Stadtmauer mit einem Wehrgang, der bis zum Blasturm führt. Die Sammlung wurde von Heinrich Eidam angelegt. Er sammelte von 1878 bis 1934. Rechne nach: Wie viele Jahre waren das?

Quellen

Koordinaten: 49.115158333, 10.755338888 · auf der Karte

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