Sie stehen vor dem Diözesanmuseum, kurz DIMU, auf dem Domberg. Das Haus war zuerst ein Knabenseminar. 1870 errichtete Matthias Berger hier im Westen des Dombergs, auf dem Gelände des ehemaligen Kollegiatstifts St. Andreas, das Gebäude für dieses Seminar. Der neoklassizistische Bau erinnert in seiner Wirkung an die Gebäude von Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner an der Münchner Ludwigstraße. 1968 wurde die Priesterausbildung nach München verlegt, das Knabenseminar wurde geschlossen, und das Haus stand leer. Im November 1974 eröffnete hier das Museum der Erzdiözese. Den Grundstock der Sammlung bilden die Schenkungen des Theologen und Kunsthistorikers Joachim Sighart 1857 und von Heinrich Gotthard 1864. Heute enthält sie über 40.000 Kunstwerke, vom frühen 5. Jahrhundert bis zur modernen Kunst. Nach den Vatikanischen Museen beherbergt das Haus die weltweit zweitgrößte Kunstsammlung in der katholischen Kirche. Schwerpunkte sind die Kunst von Byzanz, Spätgotik, Barock und Gegenwart, dazu Zeugnisse der Frömmigkeit, darunter eine umfangreiche Krippensammlung. Unter den Ikonen hängt das Freisinger Lukasbild, das der byzantinische Kaiser Manuel II. Palaiologos eigenhändig nach Venedig brachte. Es trägt den Namen Hoffnung der Hoffnungslosen. In der Hauskapelle steht seit der Wiedereröffnung die Lichtinstallation von James Turrell, in direkter Blickachse zum Lukasbild. Am 6. Juli 2013 wurde das Museum geschlossen, am 1. Oktober 2022 öffnete es nach neun Jahren Umbau wieder. Im Oktober 2023 kam neben dem Museum die begehbare Kapellenskulptur The Chapel of Mary's Mantle von Kiki Smith hinzu. 2024 fand hier die Bayerische Landesausstellung Tassilo, Korbinian und der Bär statt. Für sie und für eine barrierefreiere Erschließung des Dombergs wurde die Dombergbahn gebaut. Sie endet direkt südlich des Museums.
Sie stehen vor dem Diözesanmuseum auf dem Domberg, dem Museum der Erzdiözese München und Freising. Es wurde im November 1974 eröffnet und am 1. Oktober 2022 nach neun Jahren Umbau wiedereröffnet. Die Sammlung reicht vom frühen 5. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Du stehst vor einem Museum voller Kunst. Mehr als vierzigtausend Werke gehören dazu. Früher war das Haus ein Knabenseminar, ein Haus, in dem Schüler untergebracht waren. Seit 1974 ist es ein Museum. Es hat sogar eine große Krippensammlung. Ein besonderes Bild heißt Hoffnung der Hoffnungslosen. Es ist das Freisinger Lukasbild. Ein Kaiser aus Byzanz, Manuel der Zweite, brachte es persönlich nach Venedig. Was glaubst du: Warum nennt man ein Bild Hoffnung der Hoffnungslosen?
Koordinaten: 48.39899, 11.74334 · auf der Karte