Sie stehen vor der Maxkirche in der Carlstadt, der Kirche St. Maximilian. Sie ist eine spätbarocke Kirche und ging aus einem Franziskanerkloster hervor, das 1804 aufgehoben wurde. Die Geschichte beginnt mit einem Nein. 1650 bat der Provinzial der Kölner Franziskaner Herzog Wolfgang Wilhelm um die Erlaubnis für eine Niederlassung in Düsseldorf. Der Herzog lehnte zunächst ab, weil er in den Jahrzehnten zuvor schon mehreren Orden die Niederlassung gestattet hatte: den Kapuzinern 1617, den Jesuiten 1621, den Cölestinerinnen 1638, den Karmelitinnen 1639 und den Cellitinnen 1649. Im Jahr darauf willigte er doch ein. 1651 kamen die ersten sechs Franziskaner. Dank Spenden aus der Bevölkerung und von Adeligen begannen sie vier Jahre später den Klosterbau, in der damaligen Düsseldorfer Zitadelle. 1662 war das Kloster fertig, 1668 die Klosterkirche, ein einfacher, langgestreckter Saalbau. Bodensenkungen machten sie baufällig. Zwischen 1735 und 1737 entstand die heutige Kirche, eine dreischiffige Hallenkirche aus Backstein. Am 4. Oktober 1737 wurde sie dem heiligen Antonius von Padua geweiht. Als die Klöster Anfang des 19. Jahrhunderts aufgehoben wurden, drohte der Abriss. Der Protest der Düsseldorfer Bevölkerung verhinderte ihn. Die Kirche wurde nun zu Ehren des Kurfürsten Maximilian Joseph dem heiligen Maximilian von Celeia geweiht und als zweite Düsseldorfer Pfarrkirche betrieben. Schauen Sie auf die Fassade: dreiachsig, aus Backstein, gegliedert durch Lisenen aus Haustein, darüber ein mächtiges Mansarddach mit sechseckiger Kuppel und Zwiebelkuppel. Der Innenraum ist ganz in Weiß und Grau gehalten und weitgehend im Ursprungszustand erhalten. An den Seitenwänden hängen 14 Ölbilder des Kreuzwegs, die der Maler Heinrich Nüttgens 1903 malte. Überregional bekannt ist die Maxkirche für ihre Kirchenmusik. Für die Orgel erhielt Christian Ludwig König aus Köln 1753 den Auftrag. Im Vertrag stehen 1500 Reichsthaler, 500 Reichsthaler für Zinn und Blei und, zum Nachmittagstrunk, zwei Maß Bier. Die heutige Orgel baute die Firma Klais aus Bonn, im Geiste Christian Ludwig Königs. Sie wurde am 11. Dezember 2011 eingeweiht. Als Nächstes folgt das Palais Wittgenstein, ebenfalls in der Carlstadt.
Sie stehen vor der Maxkirche, der Kirche St. Maximilian in der Carlstadt. Die spätbarocke Hallenkirche aus Backstein entstand zwischen 1735 und 1737 und geht auf ein Franziskanerkloster zurück, das 1804 aufgehoben wurde. Die Maxkirche ist überregional für ihre Kirchenmusik bekannt.
Das ist die Maxkirche. Früher gehörte sie zu einem Kloster. Die Ordensleute hießen Franziskaner. Zuerst wollte der Herzog sie nicht in der Stadt haben, weil schon viele andere Orden da waren. Ein Jahr später sagte er ja. Als das Kloster 1804 aufgehoben wurde, sollte die Kirche abgerissen werden. Die Düsseldorfer protestierten, und die Kirche blieb stehen. Drinnen hängen 14 Bilder, die den Kreuzweg zeigen. Die Kirche ist bekannt für ihre Musik. Spielst du ein Instrument?
Koordinaten: 51.2233, 6.77145 · auf der Karte