
Sie stehen vor dem Konzerthaus Dortmund. Es wurde im September 2002 eröffnet. Der Saal hat 1550 Sitzplätze, davon 900 als Kleiner Saal nutzbar. Die Nachhallzeit beträgt etwa zwei Sekunden, was als optimal für Konzertsäle gilt. Wegen Akustik und rechteckiger Form wird der Saal mit dem des Wiener Musikvereins verglichen. Die Vorgeschichte beginnt 1992. Auf Initiative von Ulrich Andreas Vogt und dem IHK-Präsidenten Fritz Jäger wurde die Kulturstiftung Dortmund gegründet. Ziel war es, für den Bau einer Philharmonie für Westfalen zu werben. Das Brückstraßenviertel sollte Mitte der 1990er Jahre aufgewertet werden, dort sah die Stadt den besten Standort. 1997 gab die Stadt eine Studie in Auftrag: Ließ sich das alte Universum-Kino in der Brückstraße zum Konzertsaal umbauen? Die Antwort lautete: nur durch einen Neubau unter Einbeziehung eines angrenzenden Kaufhauses. Am 1. Februar 1999 begann der Abriss der leer stehenden Gebäude von Kino und Kaufhaus. In acht Monaten entstanden 45.000 Kubikmeter Schutt. Der Architekt Ralf Schulte-Ladbeck entwarf das Konzerthaus. Am 16. Oktober 2000 wurde der Grundstein gelegt. Für den Rohbau waren 9000 Kubikmeter Beton nötig. Am 25. April 2002 wurde die Orgel der Manufaktur Klais eingestimmt. Die geplanten 60 Millionen D-Mark Baukosten wurden nicht eingehalten, ausgegeben wurden 95 Millionen D-Mark, rund 48 Millionen Euro. Die Wiener Philharmoniker sagten am 21. Mai 2002 zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Konzert in einem Saal zu, in dem bei Vertragsabschluss noch nie ein Orchester gespielt hatte. Vom 13. bis 15. September 2002 wurde das Haus mit Galakonzerten eröffnet. Seither gastierten hier unter anderem Anne-Sophie Mutter, die Berliner Philharmoniker und das New York Philharmonic. 2003 und 2004 wurde Wagners Ring des Nibelungen halbszenisch aufgeführt. 2006 rief das Haus das deutschlandweit erste Pop-Abo ins Leben. Nicht Teil dieses Weges ist der Signal Iduna Park, die Heimspielstätte von Borussia Dortmund. Mit 81.365 Zuschauerplätzen ist er das größte Fußballstadion Deutschlands. Er braucht eigene Zeit, ebenso der Hafen am Dortmund-Ems-Kanal, der als größter Kanalhafen Europas gilt. Hier endet der Rundgang. Danke, dass Sie mitgegangen sind.
Sie stehen vor dem Konzerthaus Dortmund. Es wurde im September 2002 eröffnet. Der Saal hat 1550 Sitzplätze und wird wegen seiner Akustik mit dem Saal des Wiener Musikvereins verglichen. Hier endet der Rundgang.
Du stehst vor dem Konzerthaus. Hier wird Musik gespielt, von großen Orchestern. Der Saal hat 1550 Plätze und klingt so gut, dass man ihn mit dem Saal des Musikvereins in Wien vergleicht. Gebaut wurde das Haus auf dem Platz, auf dem vorher ein altes Kino stand. Dafür musste man erst abreißen: 45.000 Kubikmeter Schutt blieben übrig. Eröffnet wurde es im September 2002. Die Wiener Philharmoniker sagten ein Konzert zu, bevor jemals ein Orchester im Saal gespielt hatte. Welches Instrument würdest du gern lernen?
Koordinaten: 51.516111111, 7.466666666 · auf der Karte