Sie stehen vor dem Wohn- und Geschäftshaus Südersteinstraße 38, dem Reyeschen Haus. Schauen Sie zuerst auf das Dach. Es ist ein hohes, ziegelgedecktes Mansarddach, das auf geschweiften Knaggen vorkragt. Darunter das obere Giebeldreieck: Es ist, wie es in der Region üblich ist, senkrecht verbrettert. Das Haus ist eingeschossig und giebelständig, aus Fachwerk, mit weißgestrichenen Steinausfachungen. Das Landesdenkmalamt nennt es ein stattliches Fachwerkhaus und sagt, es sei vermutlich um 1780 für den Kaufmann Johann Reye errichtet worden. Reye lebte von 1734 bis 1801. Vermutlich, das steht so in einer Quelle. Die Südersteinstraße ist nach der südlichen Lage zum Stadtkern benannt, vor oder um 1755. Damals bezeichnete der Name nur den Abschnitt zwischen der Nordersteinstraße und dem Ritzebütteler Marktplatz. Zur Nutzung: Bis 1973 war das Möbelhaus Theel im Gebäude. Danach wurde es als Praxis und museal genutzt. 2024 war es eine Physiotherapiepraxis und noch Stadtmuseum. Das Stadtmuseum Cuxhaven ist mit Teilbereichen umgezogen. Im Erdgeschoss sind Themen ausgestellt: Schifffahrt, die Geschichte der Cuxhavener Werften, Seerettungswesen, Fischerei und Lotsenwesen, dazu eine Abteilung zu Bürgermilitär und Bürgerkultur im Amt Ritzebüttel im 19. Jahrhundert, mit Uniformen und Waffen. Im Obergeschoss sehen Sie die Marinegeschichte der Kaiserlichen, Reichs- und Bundesmarine und einige Kunstwerke des 19. Jahrhunderts aus dem städtischen Kunstbesitz. Ein Raum zeigt Exponate zum Nachtleben der Seeleute. Eine Quelle sagt noch etwas: Für den Museumsbereich werden in der Nähe des Schlosses andere Gebäude gesucht. Ob und wann Sie hineinkönnen, steht dort nicht. In derselben Straße liegt unsere nächste Station, das Joachim-Ringelnatz-Museum.
Sie stehen vor dem Reyeschen Haus, Südersteinstraße 38. Das Fachwerkhaus wurde nach Angaben des Landesdenkmalamts vermutlich um 1780 für den Kaufmann Johann Reye gebaut. Es steht unter Denkmalschutz. 2024 war hier eine Physiotherapiepraxis, außerdem noch das Stadtmuseum.
Dieses Haus ist aus Holzbalken gebaut, mit weißen Wänden dazwischen. So ein Haus heißt Fachwerkhaus. Es ist etwa von 1780 und gehörte einem Kaufmann namens Johann Reye. Schau auf das Dach: Es ist hoch und hat eine besondere Form, ein Mansarddach. Später war hier ein Möbelhaus. Im Museum geht es um Schifffahrt, Fischerei und das Nachtleben von Seeleuten. Was glaubst du, was Seeleute nachts erlebt haben?
Koordinaten: 53.857949, 8.700779 · auf der Karte