Sie stehen am Pfarrhaus mit Gemeindekirchenamt, Gertraudtenstraße 1. Es ist ein geschütztes Baudenkmal und heute Sitz der Superintendentur des Kirchenkreises Cottbus. Das Pfarrhaus ist das älteste Pfarrhaus der Stadt. Es wurde zwischen 1712 und 1718 an die Stelle des baufälligen Wohnhauses des Inspektors der Oberkirche, Johann Wittscheibe, gebaut. Vorderfront und Giebel wurden schon 1746 oder 1747 massiv erneuert und verputzt. 1786 bis 1788 führte der Landbaumeister Noack weitere eingreifende Reparaturen durch, 1845 begann Friedrich Wilhelm Kahle mit Instandsetzungen. Schauen Sie auf die Straßenseite: Die Trauffassade ist durch Lisenen, einen Mittelrisalit und den Eingang symmetrisch gegliedert. Die Rückseite ist glatt verputzt, mit einem schmalen Verandavorbau aus Fachwerk von 1932. Im Haus liegt eine breite Mitteldiele. In der Nordostecke des Obergeschosses gibt es noch Fachwerk mit Lehmstaken. Unten liegt, parallel zum Dachfirst, ein mittelalterlicher Backsteinkeller mit Tonnengewölbe, dazu ein kleiner Kellerraum, der auf die gotische Bauzeit verweist. 1945 wurde nach einem Brand das Dachwerk erneuert. Zum Garten führt von der Straße ein überwölbtes Holztor. Es trägt ein kleines Fenster mit schmiedeeisernen Beschlägen aus dem 18. Jahrhundert. Im Garten sind nur zwei alte Bäume erhalten geblieben, eine Winterlinde und eine Kastanie. Das Gemeindekirchenamt wird auch Pfarrhauswinkel genannt. Es wurde 1891 als eingeschossiger Seitenflügel angebaut, 1900 erstmals vergrößert und aufgestockt, 1927/28 folgte durch den Architekten Max Hanke ein zweigeschossiger Erweiterungsbau. Es ist mit engobierten Großräschener Klinkern verblendet, die Giebelfassade zur Straße ist durch Treppengiebel akzentuiert. Mit Sichtziegelarchitektur, Staffelgiebel, Turmbau und spitzbogigen Formen stellte der Architekt den Bezug zur Oberkirche her. Und genau dorthin gehen wir als Nächstes.
Sie stehen am Pfarrhaus Gertraudtenstraße 1, dem ältesten Pfarrhaus von Cottbus. Es wurde zwischen 1712 und 1718 gebaut. Heute sitzt hier die Superintendentur des Kirchenkreises Cottbus. Das Haus ist ein geschütztes Baudenkmal.
Dieses Haus ist das älteste Pfarrhaus von Cottbus. Es wurde vor mehr als dreihundert Jahren gebaut, zwischen 1712 und 1718. Ein Pfarrhaus ist das Haus, in dem eine Pfarrerin oder ein Pfarrer arbeitet und wohnt. Heute sitzt hier die Superintendentur des Kirchenkreises Cottbus. Im Keller gibt es ein Gewölbe aus dem Mittelalter. Im Garten dahinter stehen noch zwei sehr alte Bäume, eine Winterlinde und eine Kastanie. Der Garten liegt mitten in der Altstadt. Was glaubst du: Wie alt kann ein Baum werden?
Koordinaten: 51.760657, 14.336734 · auf der Karte