Sie stehen im Coburger Hofgarten. Er erstreckt sich zwischen Schlossplatz und Veste, ist etwa einen Kilometer lang und rund 30 Hektar groß. Er ist mehrfach umgebaut worden. Der erste große Garten entstand zwischen 1680 und 1682, angelegt von Herzog Albrecht im niederländischen Stil und geplant von Justinus Bieler. Er war ein terrassierter Hanggarten, streng geometrisch gegliedert und von einer zwei Meter hohen Mauer umgeben. Die ältesten Gebäude im Park sind die beiden barocken Gartenpavillons von 1754 an der Festungsstraße. Schauen Sie auf die Walmdächer aus Schiefer und die Sandsteinfassaden mit Lisenen. Im westlichen Pavillon ist seit 2013 eine Galerie, der östliche war lange ein Bildhaueratelier. Dann kam der Landschaftspark. 1816 und 1817 ließ Herzog Ernst I. für seine Eltern Franz und Auguste ein Mausoleum bauen, im Stil eines griechischen Grabmals. Zwei Sphinxe bewachen den Zugang. Der Garten wuchs nach Westen, 1843 entstanden die Arkaden am Schlossplatz. Unter Herzog Ernst II. folgte bis 1858 die vollständige Umgestaltung nach einem Plan des Hofgärtners Zeißig. Der Park wechselt lichte Wiesen mit dichten Gehölzen. Am 27. April 1857 wurde er für die Öffentlichkeit geöffnet. Von diesem Herzog steht seit 1899 am westlichen Rand ein Reiterdenkmal, eine Bronzefigur in der Uniform des 7. Preußischen Kürassierregiments auf einem sechs Meter hohen Sockel. Dann die Bäume. Der Hofgarten gilt als kleines Arboretum, mit Ginkgo, Riesenmammutbaum, Tulpenbaum, Trompetenbaum und Schwarznuss. Viele Bäume tragen Schilder oder Nummern von 1 bis 37. Zum Schluss ein Rätsel aus Holz. Im Sommer 2007 wurde die Skulptur Noon Column von David Nash aufgestellt, ein Baumstumpf mit einem Schlitz. Bei Sonnenschein leuchtet in seinem Schatten mittags ein Licht auf, im Sommer um 13:20 Uhr, im Winter um 12:20 Uhr. Heute dient der Park der Erholung und ist zugleich eine Frischluftschneise der Stadt. Im Veilchental wird gerodelt, wenn genug Schnee liegt.
Sie stehen im Hofgarten, einem Landschaftspark zwischen Schlossplatz und Veste. Er ist etwa einen Kilometer lang und rund 30 Hektar groß. Die erste Gartenanlage entstand 1680 bis 1682 im niederländischen Stil. Seine Gestalt als englischer Landschaftspark erhielt er bis 1858.
Du stehst in einem großen Park. Er ist etwa einen Kilometer lang. Früher war er der Garten des Herzogs. Seit 1857 darf jeder hinein. Es gibt zwei große Kinderspielplätze, und im Veilchental kann man rodeln, wenn genug Schnee liegt. Viele Bäume haben ein Schild oder eine Nummer am Stamm. Hier wachsen ein Ginkgo, ein Riesenmammutbaum und ein Tulpenbaum. In der Mitte steht ein Baumstumpf mit einem Schlitz. Wenn die Sonne scheint, leuchtet in seinem Schatten mittags ein Licht auf. Kannst du es finden?
Koordinaten: 50.2597, 10.9736 · auf der Karte