Sie stehen am Richtfunkturm. Gemeinhin heißt er Radarturm, obwohl er gar keine Radarantenne hat. Der Stahlbetonturm wurde zwischen 1962 und 1965 für die Radarkette an der Außenweser gebaut. Am 6. September 1965 übergab der damalige Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm in Bremerhaven die Radarkette an der Außenweser und die zeitgleich errichtete Radarkette an der Elbe feierlich dem Verkehr. Der Turm steht ungefähr da, wo früher die Schleuse zum Alten Hafen lag. Er ist insgesamt 107,3 Meter hoch. Die 33 Meter hohe Antennennadel endet in 113,6 Metern Höhe über Normalnull. Schauen Sie nach oben zum Turmkopf. Er ist 7,50 Meter hoch. In 59 Metern Höhe liegt dort ein Besucherraum, in 62,5 Metern ein Geräteraum. Der Turm ist bis auf Weiteres für Touristen nicht geöffnet. Bemerkenswert ist, wem er gehört. Anders als andere Sendetürme mit Aussichtsplattform gehört er weder der Deutschen Telekom noch einer Rundfunkanstalt, sondern dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremerhaven. Die Radarkette selbst begann 1965 mit Anlagen auf einem Turm in Blexen und auf den Leuchttürmen Robbenplate, Hohe Weg und Alte Weser. Der Leuchtturm Alte Weser war errichtet worden, weil sich der eigentlich als Geräteträger vorgesehene Leuchtturm Roter Sand als ungeeignet erwiesen hatte. Zwischen 1974 und 1981 wurde die Kette nach Süden erweitert, auf der Luneplate, bei Dedesdorf und Sandstedt und auf der Weserinsel Harriersand. Die Bilder der Radarstationen werden in der Verkehrszentrale Bremerhaven verarbeitet. Ihr Gebäude steht neben dem Turm. Mit der Zeit kamen Sende- und Empfangsanlagen für Seefunk, Pegeldatenfunk und das AIS-System dazu, außerdem Antennen von Bundes- und Landesbehörden. Bei Dunkelheit kann der Turm in unterschiedlichen, wechselnden Farben illuminiert werden. Und er hatte schon einen Auftritt: Im Richtfunkturm wurden Szenen der ARD-Krimis gedreht, in denen Zollermittler im Mittelpunkt stehen.
Sie stehen am Richtfunkturm, den man gemeinhin Radarturm nennt. Der Stahlbetonturm wurde zwischen 1962 und 1965 gebaut und ist 107,3 Meter hoch. Er gehört dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt und diente der Radarkette an der Außenweser.
Du siehst einen sehr hohen Turm aus Beton. Er ist insgesamt 107 Meter hoch, die Antennennadel an der Spitze misst 33 Meter. Viele sagen Radarturm zu ihm, aber eine Radarantenne hat er gar nicht. Er gehört dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt. Gebaut wurde er in den Jahren 1962 bis 1965 für die Radarkette an der Weser. Das sind mehrere Radarstationen am Fluss. Weit oben, in 59 Metern Höhe, gibt es einen Raum für Besucher. Abends kann der Turm in wechselnden Farben leuchten. Welche Farbe würdest du ihm geben?
Koordinaten: 53.5384, 8.58026 · auf der Karte