Sie stehen vor dem Fritz Theater am Herdentorsteinweg. Schauen Sie an der Fassade nach dem Satz, der dort steht und der auch im Eingangsbereich wiederholt wird: In Bremen geht man zum Lachen in den Keller. Das ist das Motto dieses Hauses, und es ist wörtlich gemeint. Das Fritz Theater Bremen ist ein Privattheater und wurde am 18. November 2010 als gastronomisches Unterhaltungstheater eröffnet. Es knüpft an die Tradition des Astoria an, eines Hauses, das im Krieg zerstört wurde. Der Name ist eine Hommage an dessen Gründer Emil Fritz. Interessant ist, was zwischen dem Astoria und diesem Theater liegt, nämlich ein Kino. An dieser Stelle stand das Filmstudio Atelier, 1955 erbaut von Hans-Albert Schlemm. Danach stand es leer. Und nun kommt der Teil, an dem die Baugeschichte familiär wird. Den Umbau zum Theatersaal übernahm Thomas Schlemm, der Sohn des Erbauers, ebenfalls Architekt. Er verwendete dabei die Original-Baupläne. Der Sohn baute also mit den Zeichnungen des Vaters dessen Kino in ein Theater um. Das Ergebnis können Sie in Zahlen fassen. Der Saal ist neun Meter hoch. Die Bühne ist etwa zehn Meter breit und fünf Meter tief. Bis zu 410 Besucher haben Platz, vierzig davon auf einer Galerie. Im Foyer und im Saal gibt es je eine Bar, was zu dem Begriff gastronomisches Theater gehört. Das Programm mischt Musikkomödien, Konzerte, Comedy, Travestie, Burlesque und Shows aller Art, dazu Gastspiele bekannter Namen. Mit dem Fritz zog auch der Comedy Club Bremen in das leerstehende Kino ein. 2012 erhielt die Betreiberfirma Fritz Bremen GmbH den Gründerpreis. Halten wir fest, was dieses Haus über die Stadt sagt. Ein Vergnügungsbau wird zerstört, ein zweiter nimmt den Platz ein, verliert sein Publikum an das Fernsehen, steht leer, und ein dritter zieht ein und erinnert im Namen an den ersten. Wenige Schritte weiter liegt ein Platz, der nach einem Mann benannt ist, dessen Sketche in Bremen produziert wurden.
Sie stehen vor dem Fritz Theater am Herdentorsteinweg. Es ist ein Privattheater und wurde am 18. November 2010 eröffnet. Sein Name ist eine Hommage an Emil Fritz, den Gründer des im Krieg zerstörten Astoria. Der Saal ist neun Meter hoch und bietet bis zu 410 Besuchern Platz.
Hier gehst du zum Lachen in den Keller. So steht es wirklich an diesem Haus. Es ist das Fritz Theater, eröffnet am 18. November 2010. Vorher war hier ein Kino, gebaut 1955. Und wer hat daraus ein Theater gemacht? Der Sohn des Architekten. Er war auch Architekt und benutzte die alten Zeichnungen seines Vaters. Der Saal ist neun Meter hoch, 410 Menschen können hier sitzen. Vierzig davon sitzen oben auf einer Galerie, das ist wie ein Balkon im Saal. Wo würdest du lieber sitzen, unten oder oben?
Koordinaten: 53.0807, 8.81177 · auf der Karte