Sie stehen im Kurpark von Bad Homburg, 44 Hektar groß und denkmalgeschützt. Er liegt im Tal des Kirdorfer Bachs, der an den nördlichen Rand verlegt wurde. Wiesen und ein größtenteils alter Baumbestand prägen ihn, mit einheimischen und vielen exotischen Gewächsen aus Nordamerika und Asien. Seine Geschichte ist die Geschichte der Stadt als Kurort. Mit der Entdeckung des Ludwigsbrunnens 1809 begann der Aufstieg Homburgs zum weltbekannten Kurort. 1841 und 1842 errichteten die Brüder François und Louis Blanc das erste Kursaalgebäude und die erste Spielbank. In ihrem Auftrag schuf der königlich preußische Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné 1856 den Kurpark. Er sollte an Größe und Schönheit möglichst alle Kuranlagen übertreffen. Er ist die einzige seiner Schöpfungen, die unverändert erhalten geblieben ist. Hier liegen der älteste Tennisplatz, von 1876, und der älteste Golfplatz auf dem europäischen Kontinent. Seit 1889 wird hier Golf gespielt. Achten Sie auf den Elisabethenbrunnen, den Kaiser Wilhelm II. persönlich entwarf, und nach dem Kaiser-Wilhelms-Bad. Der östliche Teil ist für seine vielen Brunnen bekannt. Sie liegen dicht beieinander und haben sehr unterschiedliche Mineraliengehalte. Dann die Sala Thai, im nordwestlichen Teil, ein tempelartiges Gebäude mit Blattgold, das man oft den Siamesischen Tempel nennt. König Rama V. von Siam, auch König Chulalongkorn, besuchte Bad Homburg im Jahr 1907, bis zum 22. September. Die Stadt feierte die Einweihung einer nach ihm benannten Quelle. Zum Dank schenkte er eine Überdachung für die Quelle. Das Gebäude wurde in Bangkok hergestellt, zerlegt und per Schiff transportiert. Wegen Verlusten und Transportschäden konnte die Sala erst am 22. Mai 1914 eingeweiht werden, ohne den König, der 1910 gestorben war. Auf Wunsch Kaiser Wilhelms steht sie nicht an der Quelle, um Lennés Richtlinien zu wahren. 2007 kam südöstlich des Kaiser-Wilhelms-Bades die Sala Thai II hinzu, ein Geschenk der thailändischen Regierung zum 100-jährigen Besuchsjubiläum. Und die Denkmäler: Büsten von Kaiser Friedrich III. und seiner Frau Victoria stehen sich gegenüber, ein Landgrafendenkmal erinnert an die Aufnahme der Hugenotten. Es gibt Denkmäler für Lenné, für Hölderlin und für Bircher-Benner. 2014 kam ein Denkmal für Dostojewski hinzu, der in seinem Werk Der Spieler Bad Homburg verewigt hat.
Sie stehen im Kurpark von Bad Homburg, 44 Hektar groß und denkmalgeschützt. 1856 schuf der Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné ihn im Auftrag der Brüder Blanc, der Pächter der Spielbank. Der Park ist die einzige Schöpfung Lennés, die unverändert erhalten blieb.
Du stehst in einem großen Park, dem Kurpark. Er ist 44 Hektar groß. Früher kamen viele Kurgäste hierher. Der Park hat viele Brunnen, in deren Wasser unterschiedlich viele Mineralien stecken. Es gibt auch einen alten Golfplatz und Tennisplätze. Und ein Gebäude aus Siam, das heute Thailand heißt. Der König von Siam schenkte es der Stadt. Es ist mit Blattgold belegt. Es wurde in Bangkok gebaut und mit dem Schiff gebracht. Welches Geschenk hättest du einer Stadt gemacht?
Koordinaten: 50.226778589, 8.625949306 · auf der Karte