
Sie stehen an der Neptungrotte, einer barocken Brunnenanlage. Geschaffen hat sie der Hofbildhauer Heinrich Christoph Meil. Der ursprüngliche Standort war 1736 gegenüber dem Hauptportal des Neuen Palais, in Richtung der Fürstlichen Domäne, die später das Neideck-Gymnasium wurde. Ein kleines Schild dort weist darauf hin. Seit 1910 steht der Neptunbrunnen vor dem Landratsamt, der ehemaligen Vorburg zum Schloss Neideck. Schauen Sie auf die Grotte aus Bruchstein. Über einer dreistufigen Treppe sitzt der römische Meeresgott Neptun und gießt eine Kanne aus. Die Anlage ist zugleich ein Röhrenbrunnen. Auch der Rand des Brunnenbeckens zeigt die barocke Formensprache. Gekrönt wird die Grotte von einem Adler, und der Adler ist das Attribut des Göttervaters Jupiter. Das angestammte Attribut Neptuns, den Dreizack, hat der Meeresgott hier nicht. Das Material ist Seeberger Sandstein. Eine Neptunskulptur von Meil aus dem Jahr 1719 zierte einst auch den Brunnen vor der Oberkirche, zu der wir noch kommen. Die Neptungrotte steht unter Denkmalschutz.
Sie stehen an der Neptungrotte, einer barocken Brunnenanlage des Hofbildhauers Heinrich Christoph Meil. Ursprünglich, im Jahr 1736, stand sie gegenüber dem Hauptportal des Neuen Palais, seit 1910 steht sie vor dem Landratsamt.
Du stehst vor einem Brunnen in Form einer Grotte aus rauen Steinen. Oben sitzt Neptun, der Gott des Meeres. Er gießt Wasser aus einer Kanne. Über ihm sitzt ein Adler. Gebaut hat den Brunnen ein Hofbildhauer. 1736 stand er noch gegenüber dem Neuen Palais, heute steht er vor dem Landratsamt. Normalerweise hat Neptun einen Dreizack, aber dieser nicht. Suche den Adler und die Kanne. Was fehlt dem Meeresgott?
Koordinaten: 50.83523, 10.95054 · auf der Karte