Stadtohr

Stadtrundgang Schweinfurt · Station 5 von 16

Apostelgasse 21

1617 · fachwerk, bürgerhaus, schnitzwerk, apostel

Ausführlich

Sie stehen am Apostelhaus, auch Zwölfapostelhaus genannt. Es steht im westlichen Bereich der Altstadt, in der Apostelgasse an der Ecke zur Zehntstraße, unweit des Zeughauses. Eine Quelle nennt es eines der wenigen heute noch erhaltenen historischen Wohngebäude und schreibt ihm besondere kulturgeschichtliche Bedeutung zu. Das Haus wurde 1617 fertiggestellt, mit massivem Erdgeschoss und einem Fachwerkobergeschoss. Am rundbogigen Tor steht die Bezeichnung „M W 1617“. Die Gasse hieß ursprünglich Scheuerngasse oder Bey den Scheuern. Spätestens 1833 wurde sie nach dem Apostelhaus benannt. Schauen Sie ins erste Obergeschoss. Dort stehen noch zwölf originale Fenstersäulen und die originale Ecksäule, alle mit reichem Schnitzwerk. Die Ornamente zeigen Laubwerk, die Apostel, Christus sowie Adam und Eva. Später wurde das Haus verändert: Frühestens 1913 stockte man es um ein Vollgeschoss und ein Mansardgeschoss auf. Heute ist es ein Wohn- und Geschäftshaus. Es steht als Baudenkmal in der Bayerischen Denkmalliste. Als Nächstes folgen ein Türsturz mit Fenstergewänden und danach das Zeughaus.

Kurzfassung

Sie stehen am Apostelhaus, Apostelgasse 21, an der Ecke zur Zehntstraße. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 1617 fertiggestellt, mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss. Im ersten Obergeschoss sind zwölf originale Fenstersäulen mit Schnitzwerk erhalten, das auch die Apostel zeigt.

Für Kinder

Du stehst vor dem Apostelhaus. Es wurde 1617 fertig. Unten ist es aus Stein, oben aus Holzbalken, das nennt man Fachwerk. Schau im ersten Stock auf die Säulen zwischen den Fenstern. Es sind zwölf, und sie sind mit Schnitzereien verziert. Dort sind Blätter zu sehen, Christus, die Apostel sowie Adam und Eva. Die Gasse hieß früher Scheuerngasse. Dann nannte man sie nach dem Haus. Kannst du die zwölf Säulen zählen?

Quellen

Koordinaten: 50.0454, 10.2308 · auf der Karte

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