Stadtohr

Stadtrundgang Rosenheim · Station 9 von 16

St. Joseph

1619 · kirche, spitalkirche, barock, orgel

Ausführlich

Sie stehen vor der Spitalkirche St. Joseph in der Innstraße. Sie ist römisch-katholisch und gehört zum Dekanat Rosenheim im Erzbistum München und Freising. Die Saalkirche wurde 1618 und 1619 erbaut. Wikidata nennt 1619, eine Quelle 1618/19. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie umgestaltet. Sie besteht aus dem traufständigen Langhaus und dem Kirchturm auf quadratischem Grundriss im Südosten. Schauen Sie hinauf zum Turm. Um 1645 erhielt er ein neues achteckiges Obergeschoss. Es enthält den Glockenstuhl und ist mit einer Welschen Haube bedeckt. Im Inneren ist das Langhaus mit einem Tonnengewölbe überspannt. Der Hochaltar wurde 1755 gebaut und 1844 verändert. Ihn flankieren Skulpturen des heiligen Joachim und der heiligen Anna. Auf dem Altarretabel ist die Heilige Familie dargestellt, im Altarauszug ein Gnadenstuhl. Ein Stein verdient besondere Aufmerksamkeit: der Grabstein für den Stifter Simon Peer. Er ist aus Rotmarmor gefertigt, und Simon Peer starb 1634. Dieses Jahr taucht auch im Wikipedia-Quelle zur Stadt auf. Dort steht, dass im 17. Jahrhundert der wirtschaftliche Niedergang kam, durch den Rückgang der Innschifffahrt und die Folgen des Dreißigjährigen Krieges, und dass eine Pestepidemie im Jahr 1634 hinzukam. Ob der Stifter an der Pest starb, sagt eine Quelle nicht. Ich lege nur die beiden Angaben nebeneinander. Zum Klang. Die Kirche hat eine rein mechanische Orgel mit sechs Registern auf einem Manual und Pedal. Josef Wagner baute sie 1846 mit einem klassizistischen Prospekt. Die Temperatur ist Werckmeister III. 1990 wurde das Instrument von Sandtner restauriert. Als Nächstes folgt das einzige erhaltene Stadttor von Rosenheim, das Mittertor.

Kurzfassung

Sie stehen vor der Spitalkirche St. Joseph in der Innstraße. Sie wurde 1618/19 erbaut und Mitte des 18. Jahrhunderts umgestaltet. Der Turm erhielt um 1645 ein achteckiges Obergeschoss mit Welscher Haube.

Für Kinder

Du stehst vor der Josephskirche in der Innstraße. Sie ist eine Spitalkirche und wurde 1618 und 1619 gebaut. Schau ganz nach oben auf den Turm. Er hat ein achteckiges Obergeschoss, ungefähr aus dem Jahr 1645, und darüber eine Haube. Sie heißt Welsche Haube. Drinnen steht ein Altar von 1755, und links und rechts davon stehen Figuren der heiligen Joachim und Anna. Die Kirche hat auch eine alte Orgel von 1846 mit sechs Registern. Zähl mal die Ecken am Turm: Kannst du acht finden?

Quellen

Koordinaten: 47.8554, 12.1296 · auf der Karte

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