Sie stehen vor dem Vogtlandmuseum, früher Vogtländisches Kreismuseum, in der Nobelstraße. Schauen Sie sich die drei Häuser an: Sie sind denkmalgeschützt und waren einmal Wohn- und Geschäftshäuser. Das Doppelhaus Nummer 9 und 11 ließ der Baumwollwarenhändler Johann Gottfried Baumgärtel 1787 bis 1789 im Louis-seize- und im Empirestil errichten. Das Haus Nummer 13 baute zwischen 1797 und 1799 der Baumwollwarenhändler Johann Christian Kanz, im Empirestil. Zweimal Baumwolle. Schon 1600 hatte der Rat der Stadt die Baumwollwirkerei als neuen Industriezweig gestärkt. Besonders ist der Festsaal im ersten Stock. Er nimmt die ganze Breite des Gebäudes ein, und in zwölf hohen Rechtecken an der Wand sind die zwölf Monate als naturalistische Stuckreliefs dargestellt. Die Museumsgeschichte beginnt 1873 mit der Gründung des Altertumsvereins, 1894 kam die Museumsgesellschaft dazu. 1912 vereinigten beide ihre Sammlungen. 1920 kaufte die Stadt die Häuser in der Nobelstraße und richtete ein stadt- und regionalgeschichtliches Museum ein. Im Juli 1923 wurde das Vogtländische Kreismuseum in den Häusern 9 und 11 eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg zerstörte ein Bombentreffer einen Gartenflügel. Schon am 17. November 1946 öffnete das Museum wieder, mit einer Ausstellung zu Ehren von Erich Knauf. 1952 wurde das Haus Nummer 13 einbezogen. Seit Beginn der 1990er Jahre wird das Gebäude umfangreich rekonstruiert. Zu den ständigen Ausstellungen zählen der Festsaal, ein klassizistisches Stilzimmer mit Elementen aus dem 1919 abgebrochenen Schloss in Reusa, eine Ausstellung zur Malerei im Vogtland mit Gemälden aus fünf Jahrhunderten und eine Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte. Dazu kommen eine Waffen- und Militariasammlung, eine Hermann-Vogel-Sammlung und eine Julius-Mosen-Sammlung. Das Museum betreut zwei Außenstellen: auf dem jüdischen Friedhof an der Pausaer Straße eine Ausstellung zur Geschichte der Juden in Plauen, in der ehemaligen Feierhalle, und das Hermann-Vogel-Haus in Krebes. Das Erich-Ohser-Haus nebenan wird nicht vom Museum betrieben.
Sie stehen vor dem Vogtlandmuseum in der Nobelstraße. Es zeigt die Geschichte des sächsischen Vogtlandes in drei denkmalgeschützten ehemaligen Wohn- und Geschäftshäusern. Das Doppelhaus Nummer 9 und 11 entstand 1787 bis 1789. Im ersten Stock liegt ein Festsaal mit den zwölf Monaten in Stuck.
Dieses Museum erzählt von der Gegend rund um Plauen, dem Vogtland. Es steckt in drei alten Häusern. Gebaut haben sie vor langer Zeit zwei Händler, die mit Baumwollwaren handelten. Im ersten Stock gibt es einen Festsaal. An der Wand sind in zwölf Rechtecken die zwölf Monate als Bilder aus Stuck zu sehen. Kannst du sie alle aufzählen? Im Zweiten Weltkrieg zerstörte eine Bombe einen Flügel zum Garten hin. Schon im November 1946 öffnete das Museum wieder.
Koordinaten: 50.4938, 12.1342 · auf der Karte