Sie stehen vor dem Haus Markt 10, das auch Kaysersches Haus genannt wird. Es ist ein geschütztes Baudenkmal. Es liegt gegenüber dem Rathaus an der Ecke zur Marienstraße. Man errichtete es nach dem Stadtbrand von 1517 unter Verwendung gotischer Teile des Vorgängerbaus. Auch das Rathaus gegenüber wurde nach diesem Stadtbrand bis 1528 wiedererrichtet, und die Wenzelskirche brannte damals aus. Nach dem Brand von 1922 wurden die Stuckdecken erneuert, der Dachstuhl und die Zwerchhäuser wiederaufgebaut. Schauen Sie auf die Bauweise. Das dreigeschossige Eckhaus mit seinem zweigeschossigen Seitenflügel an der Marienstraße wurde aus Bruchstein errichtet, die Innenwände sind Fachwerk. Die Rundbögen im Erdgeschoss besitzen Renaissancegewände, die Zwerchhäuser spätgotisches Maßwerk. Die seitliche Tordurchfahrt mit Rundbogenportal schließt eine geschnitzte Eichenholztür vom Ende des 17. Jahrhunderts. Über dem Portal sitzt eine Supraporte mit einer Inschrift. Im Inneren hat das Haus Ausstattungsstücke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert: spätgotische Gewände, Kreuzgratgewölbe, Kassettentüren, Balkenmalereien und Stuckdecken.
Sie stehen vor dem Haus Markt 10, dem Kayserschen Haus. Es liegt gegenüber dem Rathaus an der Ecke zur Marienstraße. Es entstand nach dem Stadtbrand von 1517 unter Verwendung gotischer Teile des Vorgängerbaus. Nach einem Brand 1922 wurde der Dachstuhl neu errichtet.
Du stehst vor einem Haus gegenüber dem Rathaus, an der Ecke zur Marienstraße. Es heißt Kaysersches Haus. Nach dem großen Stadtbrand von 1517 baute man es wieder auf, mit alten Teilen des Hauses, das vorher dort stand. Und 1922 brannte es. Die Dachbalken und kleine Dachhäuschen mussten neu gebaut werden. Schau mal nach oben: Die Dachhäuschen heißen Zwerchhäuser. Kannst du sie zählen?
Koordinaten: 51.152758, 11.810539 · auf der Karte