Sie stehen vor der Herrenstraße 16, die auch Dieselhaus genannt wird. Es ist ein dreigeschossiges Giebelhaus mit fünf Achsen, im 16. und 17. Jahrhundert erbaut. Schauen Sie auf das Portal: Es ist korbbogig, und die Eichenholztürflügel haben schlichte Felderung und Lorbeergirlanden. Sie stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts. Im Treppenhaus sind die Eichenholzgeländer mit gotisierenden, überschnittenen Rundbögen geschmückt. An vier Pfosten sitzen kleine Trachtenfiguren, ebenfalls vom Ende des 18. Jahrhunderts. Im zweiten Obergeschoss liegen Parkettfußböden mit Kreuzmuster. Das erste Obergeschoss des Rückgebäudes hat zwei Pfeiler mit Kämpfergesims. Das Besondere an diesem Haus sind die Namen seiner Besitzer. 1510 gehörte es Jakob Stoppel, einem Stadtchronisten. 1799 gehörte es dem Bürgermeister Jakob Benedikt von Zoller, 1813 dem Bürgermeister Tobias von Wachter. Der Name Zoller taucht auch am Steuerhaus auf, dort in Gestalt der Bürgermeisterswitwe Rosa von Zoller. Ob die beiden verwandt sind, sagen die Quellen nicht. 1886 gehörte das Haus Johann Christoph Diesel, dem Großvater von Rudolf Diesel. Von 1972 bis 2022 war es im Besitz einer Familie, seit 2022 hat es einen neuen Eigentümer. Eine Quelle sagt nicht, warum das Haus Dieselhaus heißt. Er nennt den Namen und den Besitzer von 1886 nebeneinander.
Sie stehen vor der Herrenstraße 16, auch Dieselhaus genannt. Das dreigeschossige Giebelhaus wurde im 16. und 17. Jahrhundert erbaut. 1510 gehörte es dem Stadtchronisten Jakob Stoppel, 1886 laut Quelle Johann Christoph Diesel, dem Großvater von Rudolf Diesel.
Dieses Haus heißt auch Dieselhaus. Es hat drei Stockwerke und ist im 16. und 17. Jahrhundert gebaut worden. 1886 gehörte es dem Großvater von Rudolf Diesel. Im Treppenhaus sitzen an vier Pfosten kleine Figuren in Trachten. Die sind vom Ende des 18. Jahrhunderts. Und 1510 gehörte das Haus einem Mann, der die Geschichte der Stadt aufgeschrieben hat, einem Stadtchronisten. Was würdest du über deine Stadt aufschreiben?
Koordinaten: 47.9855, 10.18005 · auf der Karte