Willkommen in Heilbronn. Wir beginnen an der Kilianskirche an der Kaiserstraße, mitten in der Stadt am Neckar. Heilbronn hat heute 132.516 Einwohner und ist die siebtgrößte Stadt Baden-Württembergs. Erstmals erwähnt wird der Ort 741, 1371 wurde er Reichsstadt. Am 4. Dezember 1944 wurde die Altstadt bei einem Luftangriff fast vollständig zerstört und in den 1950er Jahren wieder errichtet. Die meisten Bauwerke der Innenstadt stammen aus dieser Zeit. Dieses Datum begleitet uns auf dem ganzen Rundgang. Schauen Sie hinauf zum Westturm. Er ist knapp 64 Meter hoch, Hans Schweiner aus Weinsberg baute ihn ab 1508, 1529 war er vollendet. Er gilt als eines der originellsten Werke der Frührenaissance in Deutschland. Sein Schmuck spiegelt die Reformation: ein Affe in Mönchskutte, Vögel mit den Köpfen von Mönch und Nonne, Bischöfe mit Tierzungen. Ganz oben dagegen steht ein weltliches Symbol, ein Bannerträger der Reichsstadt, der Steinerne Mann, im Volksmund das Männle oder Kiliansmännle. Die Kirche reicht weiter zurück. 741 erhielt der neue Bischof von Würzburg 24 Kirchen, darunter eine Basilika in villa Helibrunna, dem Erzengel Michael geweiht. Ob sie an dieser Stelle stand, ist bis heute nicht bewiesen. Gesichert ist durch Grabungen von 1880 eine romanische Kirche um 1100, etwa zehn mal elf Meter groß. Um 1280 stand hier eine größere frühgotische Kirche, dem heiligen Kilian geweiht. Als Kilianskirche wird sie erstmals 1297 erwähnt. Von 1458 bis 1460 baute Hans von Mingolsheim das Langhaus zur Hallenkirche um, bis 1487 kam ein hoher Hallenchor dazu. Dort steht der Hauptaltar von Hans Seyfer von 1498, eine Meisterleistung der Schnitzkunst der deutschen Spätgotik. Im Krieg brachte man die Figuren des Altars ins Salzbergwerk Kochendorf, den Schrein sicherte man in der Kirche durch Ummauerung. Am 4. Dezember 1944 brannten Westturm und Mittelschiff aus, Chor, Empore und Orgel wurden zerstört, die Türme und ein Großteil der Außenmauern blieben. Der Wiederaufbau dauerte von 1946 bis 1974.
Sie stehen vor der Kilianskirche an der Kaiserstraße, einer gotischen Hallenkirche aus Heilbronner Sandstein. Ihr Westturm von Hans Schweiner, 1529 vollendet, gilt als eines der ersten bedeutenden Renaissancebauwerke nördlich der Alpen. Am 4. Dezember 1944 wurde die Kirche fast vollständig zerstört.
Du stehst vor einer sehr alten Kirche. Sie heißt Kilianskirche. Ihr Turm ist fast 64 Meter hoch. Ganz oben steht ein steinerner Mann mit einem Banner, die Heilbronner nennen ihn Männle. Am Turm sitzen auch seltsame Figuren, zum Beispiel ein Affe in einer Mönchskutte. Am 4. Dezember 1944 wurde die Kirche bei einem Luftangriff fast ganz zerstört. Danach wurde sie viele Jahre lang wieder aufgebaut, bis 1974. Suchst du den Affen in der Mönchskutte?
Koordinaten: 49.1417, 9.21917 · auf der Karte