Sie stehen vor dem Raufferhaus in der Augsburger Straße 13, einem späthistoristischen Stadthaus in der Altstadt. Gebaut wurde es 1892 nach Plänen von Jakob Heilmann. Max und Karolina Rauffer hatten 1891 den Brauereistadel von Ferdinand Birgmann erworben und ließen an gleicher Stelle ein stattliches Wohn- und Geschäftshaus errichten. Schauen Sie über den Geschäftseingang. In einer Nische steht eine Muttergottesfigur. Sie zierte schon den Birgmannstadel. Von 1894 bis 1897 war einer der Mieter Ludwig Thoma. Er eröffnete hier seine erste Anwaltskanzlei. Heinrich Rauffer ließ 1971 ihm zu Ehren ein Kupferportal von Reinhold Grübl aufstellen. 1988 baute Werner Fauser das Haus um. Dabei nahm er die Fassadenaufbrüche der 1950er Jahre auf ein ausgewogenes Verhältnis von Loch und Wand zurück und baute Balkone zum Innenhof an. 1998 wurde der Innenhof mit Skulpturen gestaltet, unter anderem von Ignatius Taschner, Christine Stadler und Hans Wimmer. Heinrich Rauffer führte als letzter Nachkomme der Dachauer Schneiderfamilie das Bekleidungsgeschäft. Direkt in der Nähe ließ er sich das Haus Rauffer von Josef Wiedemann und Rudolf Ehrmann bauen. Seit 1986 steht das Raufferhaus unter Denkmalschutz. Den Namen Heinrich Rauffer hören wir an der Friedhofskapelle wieder.
Sie stehen vor dem Raufferhaus in der Augsburger Straße 13, einem späthistoristischen Stadthaus. Es wurde 1892 nach Plänen von Jakob Heilmann gebaut. Von 1894 bis 1897 war Ludwig Thoma hier Mieter und eröffnete seine erste Anwaltskanzlei.
Dieses Haus heißt Raufferhaus, nach der Familie Rauffer. Sie ließ es 1892 bauen, dort, wo vorher ein Brauereistadel stand. Schau über den Eingang des Geschäfts: In einer Nische steht eine Figur der Muttergottes. Sie stand schon auf dem alten Gebäude, und die Familie hat sie behalten. Einer der Mieter war Ludwig Thoma. Er war Anwalt und eröffnete hier seine erste Kanzlei. Im Hof stehen heute Skulpturen. Kannst du die Figur über der Tür finden?
Koordinaten: 48.2595, 11.4331 · auf der Karte