Sie stehen an der Bugwelle von Bremerhaven, mitten in der Bürgermeister-Smidt-Straße, der Fußgängerzone, die die Bremerhavener kurz Bürger nennen. Die Brunnenskulptur wurde von Norbert Marten und Christel Mandos-Feldmann konzipiert, von Norbert Marten ausgeführt und im Mai 2002 von Oberbürgermeister Jörg Schulz eingeweiht. Sie ist ein Schiffsbug aus Bronze, mit weiblicher Galionsfigur und zwei seitlich abgesetzten Bugwellenstücken, über die Wasser fließt. Auf der Rückseite gibt der Bug Einblick in einen Schiffsrumpf, mit reduziert modellierten Tampen und Bootsmaterialien. Bug und Figur erinnern an ein Wahrzeichen im Hafen des Deutschen Schifffahrtsmuseums, die historische Bark Seute Deern. Schauen Sie nach oben zur Figur. Aus fünf Metern Höhe neigt sie sich den Besuchern mit offener Geste so entgegen, dass Passanten ihre Hand erreichen können. Gehen Sie um sie herum: Der Ausdruck des Gesichts verändert sich. Die Gesichtsformen einer jungen Frau scheinen sich in die einer alten zu verwandeln, und umgekehrt. Vor der Anlage steht geneigt eine Tonne, ein schwimmendes Seezeichen. Sie wurde in Anlehnung an die Schlüsseltonne aus dem Jahr 1664 in Bronze gegossen. Die eigentlichen Brunnenelemente, die Bugwellen, werden in der frostfreien Zeit mit Wasser aus der unterirdischen Brunnenkammer überflutet, und Galionsfigur, Bug und Tonne werden von Scheinwerfern angestrahlt. Auch die trockenen Wellen sind als Wasser zu deuten, sie geben dem imaginären Schiff Wasser unter den Kiel. Hergestellt wurden die Bronzen im Sandgussverfahren in der Kunstgießerei Harms in Oldenburg. Die Brunnenskulptur gibt nach ihrem Konzept die kulturelle Fahrtrichtung am Eingang der 2002 erneuerten Fußgängerzone Bürger am Theodor-Heuss-Platz an und verbindet sie mit der Kulturzone der Stadt, mit Stadttheater, Kunstmuseum, Deutschem Schifffahrtsmuseum und Bürgermeister-Smidt-Denkmal. Zugleich soll sie die Beliebtheit der Bark Seute Deern in die Innenstadt bringen und die wirtschaftliche Dynamik von Schifffahrt und Schiffbau spiegeln. Die Galionsfigur begrüßt alle Besucher, denn in der Innenstadt, so das Konzept, ist jeder willkommen.
Sie stehen an der Bugwelle von Bremerhaven, einer Brunnenskulptur mitten in der Bürgermeister-Smidt-Straße. Sie wurde im Mai 2002 eingeweiht. Ein Bronzebug mit weiblicher Galionsfigur, über zwei Bugwellenstücke fließt Wasser. Bug und Figur erinnern an die Bark Seute Deern.
Hier fließt Wasser über einen Schiffsbug aus Bronze, mitten in der Fußgängerzone. Oben am Bug lehnt sich eine Figur aus fünf Metern Höhe zu dir herunter, mit offener Hand. Du kannst sie sogar erreichen. Geh einmal um sie herum und schau ihr Gesicht an. Mal sieht es aus wie das einer jungen Frau, mal wie das einer alten. Der Brunnen erinnert an ein altes Segelschiff, die Seute Deern, das im Hafen des Deutschen Schifffahrtsmuseums liegt. Weißt du, was eine Galionsfigur ist?
Koordinaten: 53.5414, 8.58113 · auf der Karte