Sie stehen am Weißen Turm, dem Wahrzeichen von Bad Homburg. Er ist der freistehende Bergfried der früheren Burg Hohenberg, die auch Brendelburg hieß und später Burg Homburg. Heute ist er 48,11 Meter hoch und rund. Gebaut wurde er nach 1354, als Johann Brendel das Homburger Burggrafengeschlecht begründete, wahrscheinlich zwischen 1355 und 1370. Er besteht aus Bruchstein auf einem Sandsteinsockel und war zeitgemäß hell verputzt. Sein Eingang lag hoch und war nur über eine Leiter erreichbar. Er war der Wohn- und Hauptverteidigungsturm der Burganlage, die 1680 in ein Landgrafenschloss umgebaut wurde. Schauen Sie auf die Form. Der untere Teil ist 28,5 Meter hoch und zehn Meter breit. Oben kragt er über einem Bogenfries mit vier Pechnasen vor und schließt mit Zinnenkranz und Wehrgang ab. Darauf sitzt ein schmalerer Aufsatz, ein sogenannter Butterfassturmaufsatz, 20 Meter hoch, ursprünglich waren es 13,5. So war der Turm einmal 42 Meter hoch. 1630 setzte Landgraf Friedrich I. einen Glockenhelm auf, die zehn Zinnen wurden dabei zu Fensterfassungen. Unter der Wetterfahne, 1704 erneuert und mit dem verschlungenen Namenszug Friedrichs II. versehen, sitzt eine vergoldete Turmkugel. In ihr liegt ein kleines hessen-homburgisches Familienarchiv. 1790 wurde unter Friedrich V. die Turmstube eingebaut. Am Fuß des Turms steht in einer Nische an der Ostseite eine Sandsteinstatue von Landgraf Friedrich VI. als Ritter in historisierender Rüstung, ein Werk von Johann Baptist Scholl aus Darmstadt, 1849 vom letzten Landgrafen Ferdinand aufgestellt. Heute ist der Turm ein Aussichtsturm. Nach 174 Stufen reicht der Blick über die Stadt zur Wetterau und zum Taunus, nach Süden bis zum Odenwald. Weiß ist er wegen des Putzes, mit rötlich abgesetzten Zinnen, Friesen, Tür- und Fensterrahmen. Hier endet unser Rundgang, dort, wo er begann, am Schloss. Sie haben von Landgrafen und Hugenotten gehört, von englischen Kurgästen und dem russischen Zarenpaar, von Kaisern, einem Dichter und einem König aus Siam. Und die Quelle, die 1809 zwei Kinder fanden.
Sie stehen am Weißen Turm, dem Wahrzeichen von Bad Homburg. Der freistehende Bergfried der früheren Burg Hohenberg wurde im 14. Jahrhundert gebaut und ist 48,11 Meter hoch. Nach 174 Stufen bietet er Aussicht über die Stadt, zur Wetterau und zum Taunus. Seinen Namen hat er vom weißen Putz.
Du stehst vor dem Weißen Turm. Er ist das Wahrzeichen von Bad Homburg. Der Turm ist 48,11 Meter hoch und gehörte zu einer Burg. Er ist weiß, weil er weiß verputzt ist. Früher lag der Eingang hoch, und man kam nur mit einer Leiter hinein. Oben auf dem Turm sitzt eine vergoldete Kugel. Darin steckt ein kleines Familienarchiv. Wenn du 174 Stufen nach oben steigst, siehst du über die Stadt bis zum Taunus. Hier endet unser Rundgang. Was hat dir am besten gefallen?
Koordinaten: 50.2277, 8.6098 · auf der Karte